Sharepic für die Veranstaltung am 24.4.2026 um 19 Uhr im Black Pigeon Dortmund. Oben drüber steht in einem abgerundeten Rahmen: Die Zerrissenheit bei Albert Camus - Buchvorstellung und Gespräch. Daneben ist ein Bild zu sehen vom jungen Albert Camus. Links unten im Bild ist noch ein Bücherstapel zu sehen.
Zerrissen sein, jenes Gefühl, tiefgreifende Konflikte nicht auflösen zu können, das finden wir nicht nur bei allen literarischen Figuren Albert Camus‘, in seinen philosophischen, gesellschaftlichen und zeitkritischen Betrachtungen, er hat es auch zeitlebens an sich selbst erfahren. Das Besondere bei Camus war, dass er diesen Konflikten nicht mit vereinfachenden Formeln, Ideologien oder Glaubensbekenntnissen entweichen wollte, sondern sich ihnen gestellt hat und ihnen auf den Grund gegangen ist.
Lassen sich aus Camus‘ Haltung Erkenntnisse ableiten, mit denen wir zeitaktuellen Herausforderungen begegnen können? Holger Vanicek stellt sein Buch „Die Zerrissenheit – Albert Camus´ Tanz unter dem Schwert“ vor und möchte mit Euch darüber diskutieren.
Holger Vanicek beschäftigt sich seit Jahren mit dem Ouevre von Albert Camus und war Mitinitiator der Gründung der Albert Camus Gesellschaft, die er seitdem offiziell vertritt. Er ist Autor von Romanen (unter dem Pseudonym Sebastian Ybbs) und Sachbüchern, parallel arbeitet er seit 40 Jahren als Bildhauer.
Zuletzt erschien sein Buch „Nur noch träumen“ (Shaker-Verlag)
www.Sebastian-Ybbs.de
www.holger-vanicek.de